Angenommen, Maschine und Mühle kosten zusammen 800 Euro. Pro doppeltem Espresso rechnest du mit 0,30 Euro Bohnen, 0,20 Euro Milch, 0,05 Euro Strom und 0,05 Euro Wartungsanteil, insgesamt 0,60 Euro. Im Café zahlst du vielleicht 2,80 Euro. Die Ersparnis liegt bei 2,20 Euro pro Getränk. Trinkst du täglich zwei, sparst du 4,40 Euro am Tag. Der Break-even kommt nach rund 182 Tagen. Reinigung, Entkalker und gelegentliche Dichtungen sind bereits eingepreist, regelmäßiges Rückspülen hält Qualität und Kosten stabil.
Ein Elektrorasierer kostet beispielsweise 120 Euro, dazu alle zwei Jahre ein Scherkopf für 35 Euro und minimaler Stromverbrauch. Nassrasur mit Systemklingen kann pro Klinge knapp zwei bis drei Euro kosten, bei wöchentlichem Wechsel also rund 100 bis 150 Euro jährlich, plus Rasierschaum. Rasierst du dich häufig, kippt die Rechnung schnell zugunsten des Elektrorasierers, insbesondere über mehrere Jahre. Berücksichtige Hautverträglichkeit und Pflegeaufwand, denn Komfort beeinflusst Nutzungsdisziplin, die wiederum entscheidet, ob deine kalkulierte Amortisation tatsächlich eintritt.
Tintenstrahldrucker sind günstig in der Anschaffung, aber Seitenkosten können klettern, vor allem bei Originalpatronen. Ein Laserdrucker kostet mehr, bietet jedoch oft stabile 0,03 Euro pro Seite statt 0,08 bis 0,12 Euro. Druckst du 100 Seiten pro Monat, sparst du fünf bis neun Euro, also 60 bis 108 Euro jährlich. Liegt die Preisdifferenz der Geräte bei 150 Euro, erreichst du den Break-even in ein bis drei Jahren. Beachte Aufwärmzeiten, Duplex, Tonerhaltbarkeit und eventuellen Farbdruckbedarf, damit die Rechnung realistisch bleibt.